Donnerstag, 5. März 2009
Garmisch-Partenkirchen und Südtirol
Freitag, 20. Februar 2009
Südtirol verbindet - Fasching und Ski fahren ;-)
Das Wetter im Lande ist ok. Die Sonne strahlt, die Wolken lassen ihre Niederschläge auf die Nordseite der Alpen fallen. Wir hatten schon und der Schnee, der bereits da ist, dürfte wahrlich genügen. Der kalte Nordföhn ist etwas unangenehm. Aber dafür gibt es ja Kleidung, die man in (vielen) Zwiebelschichten anziehen kann. Jetzt sind wir gerade in der letzten Faschingswoche angelangt. Feiern und fröhlich sein füllt jetzt die Tage. Da waren die Organisatoren in den Skigebieten nicht fad und haben sich eine perfekte Kombination ausgedacht. Ski fahren UND feiern gehören sowieso zusammen. Ein wenig Verkleidung und fertig ist der Fasching im Schnee. Vielleicht noch ein Thema...das klingt dann schon ganz gut, ein paar kulinarische Angebote und die Events können beginnen. Und wer keines findet (das ist kaum möglich), kann ja doch sein Kostüm anziehen und auf geht’s!
Auf dem Helm im Hochpustertal wird am Montag der Tag der Helmgeister sein, am Skiberg Haunold bei Innichen war gestern am Unsinnigen Donnerstag ein lustiges Rennen auf dem Programm. Also Pustertal ist sehr aktiv, denn natürlich gibt es dazu noch Bälle, Umzüge und dergleichen mehr. Na denn, lasst uns feiern.
Karte Skigebiete Pustertal
Webkatalog
Freitag, 13. Februar 2009
Lustige Zeiten in Südtirol

Es ist immer wieder eine Freude, wenn wir mit dem Fasching den Winter vertreiben. Ob das uns jedoch heuer gelingt, ist fraglich, denn so viel Schnee wie im Winter 2008/09 gab es in Südtirol, auch in den wärmeren Zonen, schon lange nicht mehr. Aber den Fasching lassen wir uns deshalb auf keinen Fall verderben. Manche Dörfer feiern schon seit dem Ende der Weihnachtszeit. Damit sie bis Ende Februar so richtig in Schwung kommen. Natürlich haben wir auch die passende Speise dazu. Die Faschingskrapfen werden wieder vermehrt konsumiert. In Bozen geben Bäckereien sogar einen als Bonus hinzu, wenn man fünf davon kauft. Na, das machen wir doch gerne, sie sind eh so lecker.
Aber das Tollste an der ganzen Periode ist die Lizenz zum Feiern, die jeder für eine ganze Woche und auch mehr nutzen kann. Die meisten Chefs haben in dieser Zeit mehr Verständnis als sonst oder sie feiern gleich selbst mit. Und an den originellen Umzügen der Dörfer erfährt man die Charakter der Einwohner. Wer kennt zum Beispiel den Egetmann - Umzug in Tramin? Also den muss man gesehen haben, denn er spiegelt die tiefsten Abgründe der Menscheit wieder und bietet den Traminer Männern die Möglichkeit, sie endlich auch mal offen und ehrlich auszuleben. Ich sage nur, da ist was los! Für einige Stunden erfüllt am Faschingsdienstag an ungeraden Jahren ein Kreischen, Schreien und Johlen die Luft, Federn fliegen, Schuhcreme bedeckt auch die Gesichter der Zuseher. An die 32 Figuren und Wagen ziehen durch die Gassen und feiern die „Hochzeit des Hanns Egetmann“. Einzigartig und sehr gut gelungen.
Gemäßigter und vielleicht für Kinder besser geeignet sind die Umzüge in anderen Orten wie: Auer, Leifers, Terlan, Oberbozen (Ritten), Klobenstein (Ritten), das Zusslrennen in Prad am Stilfser Joch, in Welschnofen, im Pustertal und in den Seitentälern. Die meisten davon erlebt man an den Sonntagen rundherum, am Faschingssonntag selbst oder am Faschingsdienstag. Der „Unsinnige Donnerstag“ ist meist den Schulen und Kindergärten gewidmet, denn auch dort treffen sich an diesem Tag Kinder und Erzieher, um fröhlich miteinander zu feiern.
Und da beinahe alle Betriebe auch im Winter ihre Gäste empfangen, kann sich jeder, der nicht in Südtirol wohnt, auch seine Faschingsferien hierher verlegen um noch dazu den nötigen Abstand zum Alltag zu gewinnen. Na also: Das Leben ist ein Fest :-)!
Südtirol Hotel
Bozen Hotel - für den Egetmann - Umzug :-)
Donnerstag, 29. Januar 2009
Meran und sein Publikum
Sagen wir mal so: Ich finde, dass Meran durchaus auch junge Gäste zufriedenstellen kann. Es kommt immer auf die Bedürfnisse des Publikums an. Die große Action wird man in der Kurstadt Südtirols nicht erleben. Doch ein attraktives Zentrum, zwei sehr schöne Promenaden, kulturelle Angebote, im Winter nahe Skigebiete im Schnalstal oder Meran 2000 auf Falzeben, im Sommer Naturparks, die man wandernd erforschen kann. Das ist bereits ein sehr großes Angebot, zu dem sich noch die Gastronomie gesellt. Und eines ist klar: An Sonnenstrahlen fehlt es hier nicht. Sie wärmen sogar etwas früher im Jahr als sonst, was nach einem langen Winter ein sehr beliebter Fakt ist.
Naja, ehrlich gesagt, sehe auch ich, dass die reiferen Generationen in Merans Angebot mehr aus dem Vollen schöpfen können. So bietet sich die Stadt zum Beispiel für Kongresse an. Und zwar auf nationalem und internationalem Niveau. Seit mehr als 40 Jahren findet hier zum Beispiel der Kongress der deutschen Pharmazeuten statt, der sich „Pharmacon“ nennt (im Februar in Davos, im Juni in Meran). Und als besonderer Rahmen wird natürlich der Kursaal verwendet, ein historischer Raum aus der Zeit des Jugendstils, der den Veranstaltungen die entsprechende Würde verleiht. Den Ablauf und die Organisation der Unterkünfte übernimmt meist die Kurverwaltung in Meran. Sehr angenehm und professionell.
Und wenn ich an die Thermen denke, die wirklich modern sind und ein sehr gutes Angebot für die totale Erholung bieten, dann lohnt sich auch ein Wochenende voller Wellness in Meran auf jeden Fall. Das werd ich auf jeden Fall im Auge behalten.
Hotels in Meran gibt es ja genug.
Montag, 12. Januar 2009
Neue Kabinen auf der Schwemmalm
Wer im urigen Ultental übernachten möchte, kann sich hier umsehen:
Hotel Ultental
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Ein Blick genügt: Südtirols Skigebiete sind gefragt
Es ist einfach eine Pracht in diesem Jahr. Der Schnee bedeckt seit Ende November immer wieder die Landschaft und macht die Lust auf Winter immer größer. Im Süden Südtirols war man schon lange nicht mehr so oft mit den weißen Flocken konfrontiert worden. Jede Woche öffnet sich der Himmel aufs Neue und lässt ruhig und stetig die Flocken fallen. Weihnachten und Advent sind so kein Fremdwort mehr, jeder ist in der richtigen Stimmung. Auch die Vorbereitungen gehen so etwas leichter von der Hand.
Vor allem die Wintersportler freuen sich auf ihre Freizeit, in der sie über die Hänge auf dem Kronplatz oder der Seiser Alm wedeln oder die Rodelbahn in Villnöss hinuntersausen können. Umrahmt von einer herrlichen Kulisse, denn die Spitzen der Dolomiten hinterlassen auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck. In den nächsten Tagen haben die Wetterfrösche wieder einen Meter Schnee in den Bergen vorausgesagt. Und bis zu einem halben Meter in den Niederungen. Wunderbar und tragisch zugleich, denn wie jede Medaille hat auch diese Situation zwei Seiten. Es ist schön, im Schnee spazieren zu gehen oder im Dorf selbst Rodelbahnen zu finden. Die Fahrt zur Arbeit hingegen ist mit Vorsicht zu absolvieren und die öffentlichen Verkehrsmittel sind auch nicht immer pünktlich. Aber so einen Ausnahmezustand erleben ja dann alle, das Verständnis dürfte da etwas größer sein.
Die fröhlichsten Menschen in diesen Tagen sind die Touristiker in den Orten der Skigebiete. Der Schnee auch in den Niederungen macht Lust auf mehr und Lust auf Wintersport, skifahren, rodeln, schneeschuhwandern, langlaufen. Jede Aktivität im Freien findet die idealen Voraussetzungen. Man fühlt die Zufriedenheit der Organisatoren im ganzen Land. Denn dieses Jahr dürfte die Saison in ihrer vollen Länge genutzt werden.
Viele Menschen organisieren sich ihren Urlaub im Winter per Internet und sind dort auf der Suche nach Quellen, die Information in zentrierter Form bieten können. Eine Internetagentur in Südtirol hat sich mit diesem Thema ausgiebig befasst und eine vielseitige Karte ins Netz gestellt. Verbunden mit umfangreichen Daten, die nur bei Bedarf abgerufen werden können. Südtirols Skigebiete lassen grüßen.
Karte Skigebiete Südtirol
Donnerstag, 27. November 2008
Langlaufzentrum in St. Kassian

Alta Badia: Mitten in den Dolomiten liegen die schmucken Dörfer des Hochabtei und bieten Winter wie Sommer die vielfältigsten Möglichkeiten, sich im Freien aufzuhalten. Im Sommer ist Bergsteigen und Wandern der Hit, im Winter findet man hier die besten Voraussetzungen für Wintersporterlebnisse in allen Varianten. Natürlich gibt es auch Einrichtungen wie das Langlaufzentrum in St. Kassian. Es wurde bereits vor 30 Jahren errichtet, ist aufgrund ständiger Verbesserungen und Erweiterung der Routen heuer Schauplatz für ein Langlauf Europacuprennen FIS OPA Continental Cup. Das Langlaufzentrum umfasst heute 23 km und 8 unterschiedliche Loipen. Drei einfachere Loipen sind die Strecke Sass Dlacia mit 3,6 km in Richtung Naturpark Fanes-Prags, die Sarè Route, 2,2 km Länge in Richtung Sarè und Prè de Costa Wiesen und die Pinaisloipe, die mit 2,1 km durch Wiesen, Wälder, am Bach entlang verläuft.
Die mittelschwere Piste nennt sich Prè de Costa. Dann gibt es da noch die von der FIS zugelassenen Rennloipen Störes, 3,750 km, Conturines, 5 km, Scotoni 2,5 km und Settsass, 3,330 km. Hier werden die Rennen wie demnächst das Europacup Langlaufrennen FIS OPA Continental Cup am 13. und 14. Dezember ausgetragen.
Eine 700 m lange Übungsloipe steht auch zur Verfügung. Um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ständig zu trainieren, wurde ein eigener Skiclub gegründet. Die Trainerin und bekannte Sportlerin Maria Canins und Ehemann Bruno leiten die Trainingseinheiten.
Doch nicht nur hier kann man seine zwei (oder auch nur ein) Brettln in Aktion bringen. Überall in Südtirol öffnen nun die Skigebiete.
Den besten Überblick hat man auf dieser Karte: Südtirol Karte
Mehr über das Europacup Langlaufrennen.